Wie kommt das Wunder in die Tüte?

1950 gründete Hugo Hein eine Nährmittelfabrik in Bamberg. Aufgrund von Copyright- Problemen mußte die Produktlinie verändert werden, die zur Idee der Herstellung von Wundertüten führte. Ab 1953 entwickelte sich das Produkt „Wundertüte“ nach und nach zum wichtigsten Unternehmensartikel. Bald reichte es nicht mehr, die Füllungen für die Tüten zu kaufen, Hein wollte selbst Süßwaren und Spielwaren herstellen.1958 entstand eine eigene Süßwarenfabrik, die „Heinerle Drageefabrik“ in Eyrichshof/Ebern. 1962 erfolgte dann die Gründung einer Fabrik für Spielwaren aus Kunststoff,die „Heinerle Wundertüten-Spezialfabrik“ in Schlüsselfeld.

Der Erfolg bestätigte die Richtigkeit dieser unternehmerischen Entscheidungen, denn die Folgejahre wurden zu den Boomjahren der Heinerle- Wundertüten. Viele Kids der 60er Jahre kennen noch die Afrika-, Western-, Karl May- und Zirkustüten, die in diesen Jahren in Millionenstückzahlen das Heinerle- Werk verließen und am Kiosk oder auf Kirmesständen verkauft wurden.

 

 

Die Möllner November-Morde

In der Nacht zum 23. November 1992 warfen zwei Neonazis Brandsätze auf zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser. Eine Frau und zwei Mädchen starben, neun Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Noch während der Löscharbeiten gab es Bekenneranrufe bei der Polizei, die mit „Heil Hitler“ schlossen.

Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht verurteilte die Täter am 8. Dezember 1993 wegen dreifachen Mordes in Tateinheit mit versuchtem Mord an sieben Menschen im Falle des 19-jährigen Haupttäters zu zehn Jahren Haft nach dem Jugendstrafrecht. Im Falle des 25-jährigen Mittäters wurde eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt. Die Brandstifter sind inzwischen beide wieder auf freiem Fuß. Lars C. wurde nach siebeneinhalb Jahren entlassen, Michael P. kam im November 2007 frei – fast auf den Tag genau 15 Jahre nach den Brandanschlägen von Mölln. (aus wikipedia)

Ich bin in den Tagen nach dem Attentat dort gewesen, und habe auch die öffentlichen Trauerfeierlichkeiten dokumentiert.

    Gute Nacht. Ihr Martin Langer

Die erste Million

Ich werde ja oft gefragt: „Sagen Sie mal Herr Langer, wie sind Sie eigentlich zu ihrem unfassbar sagenhaften Reichtum gekommen?“
Nun, normalerweise mache ich nicht so ein Gewese um den schnöden Mammon, aber weil heute Montag ist, will ich es mal erzählen.

Die erste Million ist ja immer die Schwerste, das kennen wohl die Allermeisten. Bei mir begann alles in Paris, anfangs der 80er, als ich diesen Dackel auf der Rückenlehne eines Renault 5 GTL entdeckte. Das sah so süß aus, wie er rum wackelte und mit dem Gleichgewicht kämpfte. Das wollte ich irgendwie nachbauen, nachempfinden, die ganze Welt teilhaben lassen.

Der Rest ist Gechichte (H. Kohl). Den Wackeldackel kennt die ganze Welt (der wiki-Eintrag hat im historischen Teil ein paar Mängel, seltsamerweise komme ich gar nicht vor).

So, ich muß wieder in den Keller. Geld zählen.

In diesem Sinne, Ihr Martin Langer

Sehnsucht nach was Besseres

Ich bin extrem weit über dreißig
War noch nie so richtig fleißig
Hab nur das nötigste gemacht
Mich über stress nur schlapp gelacht
Jetzt sitz ich hier ganz ohne gespartes
Merke dass das Leben dann doch hart ist
Die Blüte meiner Jahre
Kostet mich die ersten haare

Das ist die
Harte Zeit zwischen Twen Tours und Seniorenpass
Keiner gibt Rabatt keiner der Erbarmen hat

Kreislaufstörung und Stiche im Magen
Sind Dinge die mich allmählich plagen
Versicherungen Steuern und Alimente
Ach wenn ich sie nur zahlen könnte
Ich treff‘ auch nicht mehr viele aus meinem Alter
Den Udo, die Inge und ab und zu mal den Walter
Der Rest ist mit der Familie untergetaucht
Und sowieso vom Job völlig geschlaucht

Das ist die
Harte Zeit zwischen Twen Tours und Seniorenpass
Keiner gibt Rabatt keiner der Erbarmen hat

Multiple Musical Notes Emoji

(Stoppok)